Neue Macbooks

Diese Woche hat Apple überraschend neue Modelle in seinem MacBook Lineup ergänzt. Insbesondere bei der Performance und der Tastatur gibt es offensichtliche Verbesserungen, während Optik und Haptik identisch bleiben.

Nicht immer bedarf es einer großen Pressekonferenz oder einem Event, um neue Produkte anzukündigen. So hat auch Apple diese Woche die mittlerweile dritte Ieration der aktuellen MacBook Pro Generation via Pressemitteilung released. Wie bereits im Vorfeld spekuliert wurde, handelt es sich bei den neuen MacBooks um einen reinen  “Spec-Bump” der bisherigen Modelle und nicht um eine gänzlich neue Generaton.

 

Überarbeitete Tastatur

Den einzigen merkbaren Unterschied gegenüber dem Vorjahresmodell stellt das weiterentwickelte Keyboard dar. Dieses setzt nach wie vor auf den von Apple seit 2015 verwendeten Butterfly-Mechanismus. Die nunmehr dritte Revision der neuartigen und Apple exklusiven Tastatur verspricht eine verbesserte Geräuschkulisse und einen angenehmeren Anschlag. Die extrem flachen Butterfly-Switches stehen seit ihrer Vorstellung vor drei Jahren in anhaltender Kritik. Durch den fehlenden Tastenhub und die fehlende Dämpfung des Tastenanschlags sind die Vorgänger auffällig laut und Grund für zahlreiche Beschwerden genervter Nutzer. Erste offizielle Tests der neuen Modelle bestätigen die leiser gewordenen Tippgeräusche. Um diesen Effekt zu erreichen, hat der Konzern erstmalig eine dünne Membran unterhalb der Tastenkappen verbaut, um den Anschlag zu dämpfen. Ob dies im Zusammenhang mit der Anfälligkeit für Staub und Krümel der bisherigen Modelle steht, ließ Apple unkommentiert. Es deutet aber einiges darauf hin, dass die Tastatur zumindest besser als bisher gegenüber Fremdkörper geschützt ist.

 

Neue Prozessoren

Sowohl das 13 Zoll als auch das 15 Modell haben ein Upgrade auf Intel’s aktuelle Core i Prozessoren der 8. Generation bekommen. Dabei wurden dem Macbook jeweils zwei zusätzliche Kerne spendiert, sodass der 13 Zöller nun mit einem Quadcore i7 und der große Bruder sogar einen Hexacore i9 kommt. Zusätzlich hat Apple den Speichercontroller überarbeitet und unterstützt ab sofort bis zu 32 GB Arbeisspeicher. Als GPU kommt maximal eine Radeon Pro 560X mit 4 GB GDDR5 Grafikspeicher zum Einsatz. Letzere lässt sich aber durch ein ebenfalls vorgestellten externes GPU-Gehäuse via Thunderboldt mit einer AMD-Karte erweitern. Weiterhin lässt sich eine SSD mit bis zu 4 TB verbauen. CPU, Arbeitsspeicher und SSD sind weiterhin verlötet und lassen sich nachträglich erweitern. Der Nutzer muss sich also beim Kauf auf eine Konfiguration festlegen.

 

Erstmalig ist auch ein ARM basierter T2 Chip verbaut, der diverse sicherheitsrelevante Aufgaben übernimmt (beispielsweise die Authentifizierung durch Touch-ID) und dem Macbook die “Hey-Siri”-Funktionalität spendiert. Wie üblich sind insbesondere Upgrades beim Arbeitsspeicher und der Kapazität der SSD teuer. Die Geräte starten bei 2.000 Euro (13 Zoll) und 2.800 Euro (15 Zoll) und enden bei 4.450 Euro respektive 7.960 Euro.

 

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