Neue Gerüchte pünktlich zur WM

Die WWDC liegt gerade einmal zwei Wochen in der Vergangenheit, da tauchen schon die nächsten News rund um Apple und seine Produkte auf. Ein Überblick.

eSIM von Vodafone

Vodafone hat auf der aktuell in Hannover stattfindenden CeBit offiziell die Unterstützung der eSim für die Apple Watch der dritten Generation angekündigt. Damit ist Vodafone, neben der Telekom, der zweite Provider in Deutschland, der die Apple Watch LTE unterstützt. Die eSim (elektronische SIM) ist nötig, da in der Uhr schlicht kein Platz für eine physikalische Simkarte vorhanden ist. Für zusätzlich fünf Euro pro Monat kann die Uhr dann mit der eigenen Nummer autark genutzt werden. Voraussetzung ist lediglich ein Vertrag der RED- oder Young-Reihe und natürlich eine passende Apple Watch.

Die Watch verliert ihre Knöpfe

Der Trend deutet eindeutig auf eine Zukunft ohne mechanische Bedienelemente bei Smartphone und Smartwatch hin. Nachdem Apple bereits bei seinem aktuellen Flaggschiff, dem iPhone X, den ikonischen Homebutton entfernt hat und HTC ́s U12 sogar gänzlich auf physikalische Tasten verzichtet, scheint die nächste Iteration der Apple Watch ebenfalls ohne klassische Hardwaretasten auszukommen. Stattdessen werden Sensortasten die Krone und die Seitentaste ersetzen. Lediglich ein Drehen der Krone wird weiterhin möglich sein. Für das haptische Feedback wird ein Vibrationsmotor in der Uhr verantwortlich sein. Dieser wird dem Nutzer haptisches Feedback liefern und so einen klassischen Druck simulieren. Einen ähnlichen Ansatz fährt Apple bereits mit seiner Taptic Engine in iPhones ab der Version 7. Letzteres mit großem Erfolg. Der Grund für eine solche Entscheidung dürfte Platzmangel sein. Um möglichst lange Laufzeiten zu erzielen, ist, neben guter Software und einem stromsparenden Prozessor, ein großer Akku unerlässlich. Fehlende Innovationen bei der Entwicklung neuer Technologien für leistungsfähigere Akkus zwingen die Hersteller zu außergewöhnlichen Maßnahmen. Ein weiterer willkommener Nebeneffekt wird außerdem die verbesserte Wasserdichtigkeit sein.

Siri im Fußballfieber

Nicht nur die zahlreichen Fußballfans auf der ganzen Welt blicken derzeit auf die Weltmeisterschaft. Auch Siri liefert jetzt Informationen zu Spielplan und Spielergebnissen. Allerdings erscheinen Siris Fähigkeiten noch ausbaufähig zu sein. So finden sich stellenweise noch Rechtschreibfehler (“Russlandstatt”) oder Platzhalterelemente und auch vermeintlich simple Fragen, wie die Frage nach dem deutschen Kader, schlagen fehl. Trotzdem ist es schön zu sehen, dass Apple auf Großereignisse wie die WM reagiert.

USB-C könnte Lightning ersetzen

Aus Zuliefererkreisen häufen sich Berichte, dass die 2019er Serie des iPhones ohne den klassischen Lightningport auskommen wird. Apple soll diesen durch USB Type-C ersetzen. Type-C ist der quasi Standard für mobile Endgeräte und wird auch von der EU als einheitliche Lösung angestrebt. Der Wechsel wird seit längerem kontrovers diskutiert. Nutzer könnten auf Adapter verzichten und ihre Kabel geräteübergreifend verwenden, da Type-C bei nahezu sämtlichen aktuellen Laptops, Smartphones und Tablets zum Einsatz kommt.

Selbst Macbooks verfügen ausnahmslos über den neuen USB Standard. Auf der anderen Seite könnten sich insbesondere treue Apple Nutzer ärgern. Diese haben möglicherweise bereits teure Lightningkabel und Adapter gekauft und könnten sich, bei einem Wechsel von Apple, vor den Kopf gestoßen fühlen. Unabhängig von Apples endgültiger Entscheidung, dürften potentielle Käufer frühestens 2019 mit dem neuen Anschluss rechnen.

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